iOS 8 Konsequenzen: Erweiterungen

Erweiterungen. Eigentlich ist damit schon alles gesagt. Tatsächlich können die Erweiterungen in iOS 8 die App-Welt komplett auf den Kopf stellen. Oder Sie entpuppen sich als nett gemeinte, aber komplett überflüssige Funktionalität.

Warum das so sein wird, zeigt ein Vergleich mit – ausgerechnet – Android.

In Android gibt es diese “Erweiterungen” schon seit längerer Zeit. Sie können genau das, was die iOS Erweiterungen in Zukunft können: Eigene Aktionen für definieren, Widgets bereitstellen, das “Teilen”-Menü erweitern. Im Gegensatz zu Apple ist Android aber so offen, dass diese sicherlich sinnvollen Aufgaben schnell in Unübersichtlichkeit ausarten. So bietet das “öffnen in” Menü so viele Einträge, dass der richtige kaum gefunden werden kann oder bietet jede App ein eigenes Widget an, egal ob sinnvoll oder nicht. Auf der anderen Seite ist es gerade die Offenheit von Android, die solche Erweiterungen notwendig macht: ein PDF-Reader ist bei Apple beispielsweise eingebaut, bei Android muss sich der Nutzer erst einen passenden suchen.

Die Gefahr ist also, dass die Vorteile der Erweiterungen auf Kosten der Nutzbarkeit gehen. Und Nutzbarkeit war immer ein Kernargument für iOS. Apple wird jedoch die Erweiterungen streng reglementieren, um genau diese Nutzbarkeit zu gewährleisten. Ob Apple damit Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

Ob die Entwicklung positiv oder negativ verlaufen wird, eines ist sicher: Die Art, wie wir iPhone und iPad 2015 bedienen werden wird sich stark davon unterscheiden, wie wir es heute tun.

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