Das Apple-Jahr 2013: Tops und Flops

Apple hat dieses Jahr zum Rundumschlag ausgeholt und beinahe alle Produkte einmal aktualisiert. Und 2014 soll laut Berichten für alle Apple Fans noch besser werden. Wir sind gespannt.

Der diesjährige Rundumschlag hatte es dennoch in sich: es gab einige Knaller, aber auch einige Enttäuschungen. Hier sind die Tops und Flops: 

Die schlechten Nachrichten immer zuerst, und damit die Flops:

1. Mavericks

Nicht falsch verstehen: die neuen Funktionen in Mavericks sind klasse, vor allem für Besitzer eines neuen Mac. Leider hat Mavericks für die Besitzer älterer Macs kaum Vorteile, im Gegenteil, die vielen Fehler wie die mangelnde Unterstützung von Gmail oder die schlechte Einbindung von externen Laufwerken treffen sozusagen doppelt. Das hätte Apple besser testen sollen und können.

2. das iPhone 5C

Auch hier: das iPhone 5C ist kein schlechtes Smartphone – schließlich ist es eigentlich ein iPhone 5 im neuen Gewand. Und genau das ist das Problem. Warum Apple das iPhone 5 nicht einfach im Portfolio gelassen hat, entzieht sich meinem Verständnis. Vielleicht wird das in diesem Jahr deutlicher.

3. iCloud

Nichts Neues an der iCloud Front – mit Ausnahme der Schlüsselbund-Synchronisierung vielleicht. Aber hier lässt Apple in jedem Fall Einiges liegen.
Schade.

 

Die Tops:

1. TouchID

Damit ist natürlich auch das iPhone 5S ein Top-Produkt für 2013, aber TouchID im speziellen hat für mich das Zeug zu deutlich mehr. Vielleicht sogar zu einer heimlichen Revolution, in jedem Fall wage ich die Vorhersage, dass TouchID vor allem im geschäftlichen Umfeld (in dem Apple mit dem iPhone traditionell stark vertreten ist) die Karten noch einmal neu mischen wird.

2. MacBook Air

Nüchtern betrachtet ist das MacBook Air wohl das Produkt, an dem die wenigsten Änderungen vorgenommen wurden, und die klingen nichtmal spannend. Hängen bleibt vor allem: eine längere Akkulaufzeit. Aber genau das ist es, was das neue MacBook Air zu einem Top-Produkt macht: ein kleines, leichtes, portables MacBook, das einen ganzen Arbeitstag durchhält? Genau so sollten Computer bzw. Laptops gemacht sein.

3. iOS 7

Mit iOS 7 hat Apple mal wieder alle seine Stärken ausgespielt. Viele innovative Funktionen, wenn auch viele nur unter der Haube sind und damit wenig sichtbar für den Enduser. Ein komplett überarbeitetes Design, was schon jetzt, kam 3 Monate nach Veröffentlichungsdatum, als Vorbild für viele Designelemente in der digitalen Welt genommen wird. Aber auch: die Kombination von vorhandenen Funktionen übernehmen, verbessern und integrieren.

Zu letzterem Punkt wurde Apple vorgeworfen, Funktionen, die es in Betriebssystemen wie Android längst gibt, schamlos zu kopieren. Dazu sage ich nur: Ja, und?

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